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Nachhaltige Auszeit für die Gesundheit: Trends für den Wellness-Urlaub 2022

Der aktuelle Bedarf nach Wellness ist gross: Die anhaltende Pandemie, eine unsichere Zukunft und vermehrter Stress im Arbeitsalltag führen bei vielen zum Wunsch nach einer Auszeit. Einfach mal nichts tun müssen und sich um das eigene Wohlbefinden zu kümmern ist deshalb für die Ferienpläne hoch im Kurs – und wie ginge das besser als beim Wellness-Urlaub? Der folgende Artikel verrät ihnen die neuesten Trends rund um die Auszeit im Wellness-Hotel.


Stressempfinden nimmt zu

Einer der Hauptgründe für den Wunsch nach Ferien im Wellness-Hotel ist der vermehrte Stress im Alltag. So gaben bei einer Umfrage im Jahr 2020 knapp über die Hälfte der Befragten an, dass sie sich durch ihren Job gestresst fühlen. Dabei fällt auf: Der Job-Stress-Index steigt seit Jahren an. Ebenfalls für Stress sorgt die ständige Erreichbarkeit im Netz, wie eine weitere Umfrage zeigt. So geben 49% der Befragten an, dass es sie stresst, ständig online zu sein; nur ein Drittel zeigt sich mit dem eigenen Internet-Konsum zufrieden. Aus diesem Grund sollte der Wellness-Urlaub vor allem eines nicht sein: stressig. Stattdessen wird viel Wert auf eine entspannte Atmosphäre, Ruhe und Erholung gelegt – und das nicht nur im eigentlichen Wellness-Bereich, sondern in der gesamten Hotelanlage.


Gesundheit steht im Vordergrund

Der Wellness-Urlaub wird 2022 stark mit der eigenen – physischen sowie psychischen – Gesundheit verknüpft. Seit der Pandemie ist das Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung stark gestiegen; fast jede und jeder setzt sich vermehrt mit dem einen Wohlbefinden auseinander und möchte seinem Körper Gutes tun. Hier setzt ein ganzheitliches Wellness-Konzept an, das sich nicht auf den Besuch von Sauna und Dampfbad beschränkt. Vielmehr soll die Wellness-Auszeit mit unterschiedlichen Entspannungsmethoden und Spa-Behandlungen sowie einer ausgewogenen Ernährung kombiniert werden. Beliebt sind etwa Meditationskurse, Yoga oder Tai-Chi sowie spezielle Beautybehandlungen oder das Entschleunigen in der Natur beim Waldbaden.


Längere Auszeiten

Das typische, kurze Wellness-Wochenende macht vermehrt dem mehrtägigen Wellness-Urlaub Platz. Statt die Erholung irgendwo zwischen An- und Abreise, Einchecken und Auschecken im Hotelzimmer noch irgendwo unterzubringen, wird die Auszeit auf mehrere Tage oder sogar mehrere Wochen ausgedehnt. So kann ganz ohne Zeitdruck entspannt werden und der Alltag rückt in weite Ferne.


Flexibel und ohne Verpflichtungen buchen

Selbst wenn die Massnahmen in der Schweiz mittlerweile aufgehoben wurden, bestimmt das Virus unseren Alltag immer noch bis zu einem bestimmten Grad. Durch die Impfung gestaltet sich der Krankheitsverlauf zwar milder, doch mit der Öffnung von Bars und Clubs, dem Fallen der Maskenpflicht und der Durchführung von Grossveranstaltungen ist die Gefahr, sich jederzeit anzustecken, immer noch vorhanden. Aus diesem Grund ist Flexibilität bei der Planung des Urlaubes angesagt. Man will spontan buchen aber im Krankheitsfall auch unkompliziert wieder absagen können. Die Möglichkeit der kostenlosen Stornierung oder Reiseversicherungen im Falle von Krankheitsfällen und Quarantäne werden deshalb umso wichtiger.


Private Wellness erleben

Der Wellness-Urlaub will nicht nur dazu genutzt werden, sich aktiv um die eigene Gesundheit zu kümmern. Ebenfalls im Vordergrund stehen die Zweisamkeit und das Erleben von privater Wellness mit dem Partner. Besonders hoch ist dementsprechend die Nachfrage nach individuellen Rückzugsmöglichkeiten, sei dies in der Wellness-Suite mit eigenem Whirlpool oder bei privaten Spa-Angeboten zu zweit.


Steigendes Nachhaltigkeitsbewusstsein

Spätestens seit den Fridays for Future ist dem Grossteil der Bevölkerung klar, dass unser Umgang mit natürlichen Ressourcen problematisch und die Klimaerwärmung nicht nur ein theoretisches Modell ist. Die anhaltende Klimadebatte hat bei vielen das Bewusstsein für den eigenen ökologischen Fussabdruck geschärft, weshalb vermehrt auf Nachhaltigkeit im Alltag geachtet wird. Doch nicht nur beim Lebensmitteleinkauf, der Mobilität und den Ferienplänen werden umweltschonende Alternativen immer wichtiger – auch beim Wellness-Urlaub wird Nachhaltigkeit vorausgesetzt. Dazu gehört ein bewusster und umweltschonender Umgang mit Energien genauso wie die lokale und saisonale Küche im Hotelrestaurant. Dass dabei auch beim eigenen Luxus zurückgesteckt werden kann, zeigt eine Umfrage von beauty24 in Deutschland: Etwa ein Drittel der befragten Gäste befürworten die Möglichkeit zum Verzicht auf die tägliche Zimmerreinigung, um Ressourcen zu sparen und damit die Umwelt zu schonen.





Quellen:

  • De.statista.com: Brauchen Sie eine digitale Auszeit?

  • De.statista.com: Durchschnittlicher Job-Stress-Index in der Schweiz von 2014 bis 2020.

  • Handwerksblatt.de: Wellness-Trends 2022: Normal ist der neue Luxus.






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