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Bye bye Muskelverspannungen: Massage nach der Sauna geniessen

Dass eine Massage dem Körper gut tut, kann wohl jeder bestätigen, der es bereits einmal ausprobiert hat. Mittlerweile konnte ein Grossteil der positiven Auswirkungen auf den Körper auch wissenschaftlich erwiesen werden: Die knetenden, streichenden und klopfenden Bewegungen an unserer Haut und den Muskeln fördern die Durchblutung, helfen bei Verspannungen und können sogar unsere Psyche beeinflussen. Noch besser gelingt die ganzheitliche Entspannung, wenn davor die Sauna besucht wird.


Woher kommt die Massage?

Der Begriff Massage leitet sich vom griechischen massein, zu Deutsch «kneten» ab – der Ursprung der physiotherapeutischen Methode wird allerdings irgendwo in China oder Ägypten vermutet. Sie ist, wie auch andere alternative Therapieformen, mit grosser Wahrscheinlichkeit schon relativ alt; man vermutet, dass die ersten Formen der Massage bereits vor tausenden von Jahren zur Anwendung kamen.


Diese Techniken gehören zu einer klassischen Massage

Mittlerweile existiert eine kaum mehr überschaubare Menge an Massagevarianten. Von der Sportmassage über die Thai-Massage zur Hot-Stone Massage – es gibt unzählige Möglichkeiten, sich massieren zu lassen. Die wohl bekannteste Art der Massage ist jedoch immer noch die klassische Massage, die fünf verschiedene Techniken vereint:

Durch kräftige, streichende Bewegungen über die Haut können Körperflüssigkeiten wie Blut oder Lymphflüssigkeit beeinflusst werden. So können Rückstauungen gelöst werden.

Kneten sorgt für eine Lockerung der Muskelfasern.


Reibungen an der Hautoberfläche führen zu einer besseren Durchblutung, insbesondere der peripheren Blutgefässe.


Sanfte Vibrationen wirken sich schmerzlindernd auf den Bewegungsapparat aus und sorgen für Tiefenentspannung.


Schliesslich bewirkt leichtes Klopfen eine Verbesserung der Durchblutung und eine ganzheitliche Muskelentspannung.


Reflektorische Wirkung

Manche Massagetechniken wirken sich nicht nur lokal auf das Gewebe aus, an welchem die Techniken angewandt werden, sondern sie wirken sich reflektorisch auf andere Stellen im Körper aus, wie bspw. entfernter liegendes Gewebe oder Organe. Das bekannteste Beispiel hierzu ist wohl die Fussreflexzonenmassage; ihr liegt die Annahme zugrunde, dass alle Organe und Körperregionen mit einem bestimmten Punkt an den Füssen in Verbindung stehen. So kann reflektorisch über das Massieren der Füsse jede Körperstelle behandelt werden; auch psychische Beschwerden verspricht die Massage zu lindern. Die Fussreflexzonenmassage wird beispielsweise bei Migräne, Schlafstörungen, depressiven Verstimmungen oder chronischer Erschöpfung angewandt.


Der gesundheitliche Nutzen für den Körper…

Regelmässige Massage wird mit einer Vielzahl an positiven Auswirkungen auf die Gesundheit in Verbindung gebracht:

So sorgen die unterschiedlichen Grifftechniken für eine verbesserte Durchblutung von Haut und Muskulatur; dadurch wird einerseits das Gewebe vermehrt mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt, andererseits hilft eine verbesserte Durchblutung auch gegen kalte Hände und Füsse – besonders in den kalten Wintermonaten.


Massagen sind vor allem deshalb so beliebt, weil sie wie kaum eine andere Therapieform Verspannungen und Verhärtungen in der Muskulatur bekämpfen können. Die physische Bearbeitung des Gewebes löst die verspannten Muskeln und wirkt gleichzeitig schmerzlindernd.


Auch bei chronischen Schmerzen, die nichts mit Muskelverspannungen zu haben, zeigt sich die Massage wirkungsvoll. Regelmässige Behandlung mit Massagetechniken kann chronischen Schmerzpatienten helfen, ihre Schmerzwahrnehmung zu durchbrechen, was zu einer deutlich verbesserten Lebensqualität beiträgt.


Sogar bei oberflächlichen Verletzungen der Haut können Massagetechniken unterstützen. Indem die Durchblutung der Haut angeregt wird, wird die Wundheilung angekurbelt; eine schnellere Genesung sowie eine verringerte Narbenbildung sind die Folge.


… und die Psyche

Neben dem Körper profitiert auch unser Geist von einer entspannenden Massage. Der Körperkontakt und die wohltuenden Bewegungen reduzieren den Alltagsstress und sorgen für die Freisetzung des Kuschelhormons Oxytocin sowie Endorphinen – beide sind für die Steigerung des psychischen Wohlbefindens bekannt. Die Stressreduktion hat zudem weitere körperliche Reaktionen zur Folge: So wird ein entspannter Alltag mit einem starken Immunsystem und einem gesunden Schlaf in Verbindung gebracht.


Sauna als Vorbereitung

Die Sauna stellt die ideale Vorbereitung für eine Massageanwendung dar. Durch die Wärme in der Kabine wird die Durchblutung angeregt und die Muskeln können sich entspannen. Die folgenden Massagegriffe können nun tiefer in das Gewebe eindringen; dadurch kann der Körper noch mehr von der Massage profitieren.


Entschlackung nach der Massage

Auch nach der Massage lohnt sich der Gang in die Sauna. Während der Massage wird der Stoffwechsel angeregt: Sauerstoff und Nährstoffe werden vermehrt zum Gewebe transportiert, Abbauprodukte werden aus den Zellen ausgeschieden. Durch die Wirkung der Sauna gelangen die Abfallstoffe in den Blutkreislauf, wo sie schliesslich über die Nieren abgeführt werden. Der entschlackende Besuch der Sauna nach einer Massage ist Detox pur!





Quellen:

  • Bodyzone.ch: Massage: Die 8 wichtigsten Wirkungen.

  • Gesundheit.de: Massage – Entspannung für Körper & Seele.

  • Lifeline.de: Fussreflexzonenmassage: Landkarte gegen Beschwerden.

  • Lifeline.de: Massage: Wie die Therapie wirkt und hilft.

  • Sauna-portal.com: Massage im Sinne von Wellness.

  • Wellness.info: Massage–Guide.





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